Gegen eingefahrene Strukturen
- Erhard K
- 3. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Mindestens zehn Gemeinderatssitze und den Bürgermeistersessel für das Bürgerforum Weidenberg - das ist unser erklärtes Ziel, um langjährige verkrustete Strukturen in diesem Gremium aufzubrechen.

Unsere Kandidaten für den Gemeinderat
Neue kreative Ideen für unseren Ort
„Wir wollen mit der stärksten Fraktion in den Gemeinderat einziehen und natürlich auch den neuen Bürgermeister für Weidenberg stellen.“ Das ist der Grundtenor der Einführungsrede vom Vorsitzenden Jens Gröbner bei der Aufstellungsversammlung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 08. März 2026. Über lange Jahre hinweg seien Verflechtungen und verkrustete Strukturen entstanden, wodurch innovatives Engagement ausgebremst wurde. Diese eingefahrenen Strukturen möchte das Bürgerforum aufbrechen, um die ungenutzten Potentiale des Hauptortes und der Ortsteile im Ölschnitz- und Steinachtal durch neue kreative Ideen zum Leben zu erwecken.
Markus Will als Bürgermeisterkandidat bestätigt
Angetreten, um dies zu ändern, ist Markus Will, Kandidat des Bürgerforums für das Bürgermeisteramt in Weidenberg. Der 54 Jahre alte Rettungssanitäter sagt: „Das nicht müde werdende Team um Thomas Wolfrath und Jens Gröbner hat es geschafft, einen grandiosen Mix aus unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen, Nationalitäten und Persönlichkeiten als Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu gewinnen. Es ist mir eine Ehre für dieses Team gemeinsam in den Wahlkampf zum Wohle Weidenbergs zu ziehen. Der Weg vor uns erfordert Mut, Ehrlichkeit und vor allem die Bereitschaft, Brücken zu bauen statt Mauern zu ziehen. Lassen Sie uns den Stolz auf Weidenberg neu beleben, die Chancen ergreifen und diesen Ort mit einer neuen, konstruktiven Kraft in die Zukunft führen.“
Kandidatenliste mit grandiosem Mix
„Im Jahr vor den Kommunalwahlen kann das Bürgerforum auf einen erfreulichen Mitgliederzuwachs zurückblicken. Das schlägt sich nieder in der übervollen Kandidatenliste, die sogar vier Nachrücker aufweist. Eine gute Mischung aus Erfahrung und Verjüngung des Vereins, sieben Personen bis 40 Jahre, sechs weibliche Mitglieder auf der Liste und Vertreter aus verschiedenen Ortsteilen zeugen von einer guten Durchmischung und bilden die Gesellschaft in Gänze ab“, stellt Versammlungsleiter Erhard Körber fest. Mit Johanna Preiß, einer engagierten Schülerin, die erst kurz vor dem Wahltag 18 Jahre alt wird, soll auch gerade der Jugend ein besonderes Gehör geschenkt werden. „Als junge Feuerwehrfrau kombiniere ich gerne den modernen Lebensstil der heutigen Jugend mit althergebrachter Tradition. Ich habe ein besonderes Verständnis für die Belange der Generation U25, die Älteren sind oft meilenweit entfernt von unserer Welt“, so Johanna Preiß, die auch durch Landjugend und Burschenverein bestens vernetzt und ein Profi in Social Media ist.
Einheitskandidat der anderen Parteien als Notlösung
Als besonders erfreulich wurde herausgestellt, dass der kommunalpolitische Ansatz ohne Parteibuch auch von ehemaligen Listenkandidaten anderer Parteien positiv bewertet wird und dafür sorgt, dass man sich mit unseren Werten nicht nur identifiziert, sondern sich auch bei uns engagiert.
„Ich empfinde es als Verrat an der eigenen Basis, dass die aktuell stärksten Fraktionen keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken. Stattdessen unterwerfen sie sich einem Einheitskandidaten als Notlösung, wohl auch um eigene Posten zu sichern. Vielfalt ist somit Fehlanzeige und es bleibt nur das Bürgerforum als einzige Alternative“, macht Roland Strömsdörfer, Ex-CSU-Gemeinderat, seinem Ärger und seinem Unverständnis Luft - und spielt darauf an, dass CSU und FWG den dritten Bürgermeister Matthias Böhner (SPD) gemeinsam mit unterstützen.
