Kellernacht: Erst blockieren, dann Lorbeeren ernten?
- 16. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Da wird plötzlich die Kellernacht als das eigene große Herzensprojekt vermarktet – von genau den Personen, die dem Fest jahrelang Steine in den Weg gelegt haben.

Hinweis: Das Bild wurde mit KI generiert.
Standpunkt: Wahlkampf-Theater im Rathaus - man traut seinen Augen kaum
Von Markus Will
Die nackten Fakten: Über Jahre hinweg wurde die Organisation der Kellernacht erschwert oder blockiert. Und wo war Matthias Böhner? Er hätte jederzeit sein Veto einlegen oder für das Fest stimmen können. Stattdessen galt die Devise: Immer treu an der Seite des Bürgermeisters, immer im Gleichschritt mit der Dreieinigkeit.
Plötzlicher Sinneswandel im Wahlkampf?
Jetzt, wo die Wahl vor der Tür steht, entdeckt man plötzlich die Liebe zur Kellernacht.
Besonders dreist: Vom Bremser zum Macher? Wer jahrelang mit "Nein" stimmt, kann heute nicht behaupten, er wäre der Retter des Festes.
Respektlosigkeit gegenüber Ehrenamt: Roland Seiler hat die Kellernacht mit unermüdlichem Einsatz, Herzblut und gegen alle Widerstände organisiert. Ihn jetzt im Wahlkampf-Rausch „ausbooten“ zu wollen, um sich selbst zu profilieren, ist schlichtweg charakterlos.
Unsere Meinung
Politik lebt von Glaubwürdigkeit. Wer jahrelang blockiert, sollte nicht so tun, als hätte er das Rad erfunden. Dass man nun versucht, einen emsigen Organisator wie Roland Seiler an den Rand zu drängen, um sich selbst im Glanz der Kellernacht zu sonnen, ist ein Tiefpunkt der politischen Kultur in unserer Gemeinde.
Pfui! Das haben unsere Feste und die Menschen, die sie wirklich tragen, nicht verdient.
